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Neue Westfälische Bielefeld: Ölkatastrophe vor US-Küste

Archivmeldung vom 04.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Nichts hat dem Ansehen von George W. Bush in der US-Öffentlichkeit auf Dauer mehr geschadet als dessen offenkundiges Desinteresse an den Folgen des Hurrikans "Katrina". Wie ein Menetekel schwebt die Erinnerung daran über Präsident Barack Obama.

Auch Obama muss sich angesichts der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko als oberster Krisenmanager Amerikas beweisen. Das erklärt, warum der Präsident seine Meinung änderte und sich nun doch persönlich in der gebeutelten Region umschaute, die präsidiale Rückenstärkung und moralische Unterstützung in diesen Tagen höchster Not tatsächlich gut gebrauchen kann. Mitgefühl und Versprechen tatkräftiger Hilfe für die Menschen in der gebeutelten Gegend, verbunden mit einem erhöhten  Druck auf den Verursacher BP, sollen den Eindruck ein wenig vergessen machen, dass ausgerechnet Obama die immensen Risiken der Ölförderung vor Amerikas Küsten auf die leichte Schulter genommen hatte. Vor einem Monat erst hatte Obama überraschend entschieden, Tiefseebohrungen und die Erschließung neuer Ölfelder auch an anderen Abschnitten der US-Küste zu erlauben. Nun, nach dem Desaster im Golf von Mexiko, steht der Präsident selbst unter Druck. Auch das erklärt Obamas plötzlichen hektischen Aktionismus.

Quelle: Neue Westfälische

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