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RNZ: Nichts wie raus

Archivmeldung vom 20.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Es ist nicht Deutschland, es sind die USA, die zwei Kriege am Hals haben. Beide geführt als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September. An dem ersten dieser beiden Kriege, dem in Afghanistan, ist Deutschland jedoch beteiligt. Doch mit welchem Ziel?

Seit einigen Monaten, mit dem Ziel, den Einsatz so schnell wie möglich - aber geordnet - zu beenden. Man könnte auch sagen: Nichts wie raus. Denn auf die Vertreibung der Taliban von der Macht folgt ein langer Besatzungskrieg ohne greifbare Ergebnisse. Der jetztige Repräsentant der Macht in Afghanistan, Hamid Karsai, steht für Korruption, Drogen- und Waffenhandel - und für monarchiches Denken. Seine Wiederwahl ist unter demokratischen Gesichtspunkten ein Witz. Karsais Bruder soll Drogenbaron sein, sein Stellvertreter dealt mit Waffen und gilt  als Kriegsvebrecher. Diese Leute unterstützt Deutschland nun, wenn der Einsatz am Hindukusch verlängert wird. Es ist auf Dauer nicht vermittelbar, dass zu diesem Zweck auch deutsche Soldaten ihr Leben lassen. Der Afghanistan-Feldzug war trotz seines anfänglichen Erfolgs ein politischer Irrtum. Er hat die Region weiter destabilisiert und trug den Bazillus der Taliban zurück in die Atommacht Pakistan. Dort lauert nun die eigentliche Gefahr. Während am Hindukusch die Korruption regiert.

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

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