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Neue OZ: Kommentar zu Hochschulen

Archivmeldung vom 20.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Dass Regierende durchaus schnell und entschlossen handeln können, haben die vergangenen Krisenmonate gezeigt. Man denke nur an die milliardenschweren Konjunkturpakete der Großen Koalition - inklusive Abwrackprämie. Oder an die von Schwarz-Gelb großzügig geplanten Steuerentlastungen.

Doch wenn es um Zuwendungen für Schüler und Studenten geht, die seit Einführung des verkürzten Abiturs und der Bachelor-Studiengänge regelrecht durch ihre Ausbildung getrieben werden, schlagen Bund und Länder ein gemächlicheres Tempo an. Und konterkarieren damit die Leistungserwartungen, die sie selbst an den Nachwuchs stellen.

Die letzte BAföG-Erhöhung ist zwar noch nicht allzu lange her, doch liegen der Anhebung 2008 Daten zur Preis- und Lohnentwicklung aus 2006 zugrunde. In diesen drei Jahren sind die Lebenshaltungskosten spürbar gestiegen. Die Erhöhung der Bedarfssätze war also schon zu Beginn ihrer Wirksamkeit nicht mehr ausreichend.

Wer von Studenten verlangt, die Hochschulen mit Studiengebühren zu unterstützen, sollte den rund 500000 BAföG-Empfängern unter ihnen auch eine angemessene finanzielle Hilfe anbieten. Deshalb liegt es auf der Hand, jährlich statt alle zwei Jahre zu prüfen, ob eine Anpassung der Fördergelder nötig ist. Bei den Renten geht das ja auch.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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