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Neue OZ: Kommentar zu Energiemarkt

Archivmeldung vom 05.08.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.08.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Melodie ist alt, nur der Sendetermin ist frisch: Wieder einmal haben die Verbraucher von berufener Stelle bescheinigt bekommen, dass die Strom- und Gaspreise eigentlich zu hoch sind. In weiten Teilen konnte sich die Monopolkommission für ihr neues Gutachten zum Energiemarkt aus dem Archiv bedienen.

Dass vier große Konzerne das Stromgeschäft im Wesentlichen bestimmen, neue Anbieter nur schwer Fuß fassen können, auch die Gasversorgung in der Hand nur weniger Anbieter ist - nichts ist so richtig neu.

Was auch heißt: Regierung und Parlamente haben wenig unternommen, Transparenz und Wettbewerb zu fördern. Dass sie zudem bislang versäumt haben, sich auf die Grundlagen einer langfristig angelegten Energiepolitik zu verständigen, tut ein Übriges. Denn es schreckt potenzielle Interessenten ab, den Bau neuer Kraftwerke zu riskieren.

Der Verbraucher hat dennoch mehr Möglichkeiten, als nur zu jammern und zu zahlen: Er kann die - leider wenigen - Angebote kritisch prüfen und gegebenenfalls den Versorger wechseln. Ein kleines Stück Macht, das freilich nur wenig genutzt wird. Die Bequemlichkeit ist eben meist größer als die Verärgerung.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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