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Mittelbayerische Zeitung: Oft nicht freiwillig

Archivmeldung vom 29.12.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.12.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wer heute früher als mit 65 Jahren in Rente geht, muss Abschläge in Kauf nehmen. Es sei denn, er war bereits 45 Jahre beschäftigt. Aber in Zeiten immer größerer Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt können dies immer weniger. Dass vor allem immer mehr Menschen in die knappere Frührente gehen, hat viele Gründe: Manche können sich den etwas früheren Ruhestand einfach leisten. Andere jedoch werden durch Krankheit, Berufsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit oder miese Berufsperspektiven dazu gedrängt.

Die Entscheidung für die Frührente ist, anders als es das Bundesarbeitsministerium uns jetzt weismachen wollte, oft nicht freiwillig. Das ministerielle Bemühen, die teilweise dramatischen Entwicklungen bei bestimmten Gruppen von Frührentnern schön zu reden, trägt fast absurde Züge. Die Rente mit 67 nämlich wurde von der Großen Koalition unter der Maßgabe eingeführt, dass es mehr Jobs für Ältere geben müsse. Genau dies ist jedoch nicht der Fall, trotz der Klagen über mangelnde Fachkräfte übrigens. Gesundbeterei à la von der Leyen hilft nicht weiter. Sie ist in etwa so hilfreich wie Norbert Blüms Versprechen: Die Rente ist sicher!

Quelle: Mittelbayerische Zeitung (ots)

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