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Neue OZ: Obama gibt Gas

Archivmeldung vom 20.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Gas geben kann umweltfreundlich sein. Jedenfalls wenn es nach der Methode Obama geschieht. Wo sein Vorgänger Bush stur auf der Bremse stand, startet der neue US-Präsident durch: in der Umweltpolitik.

Mit niedrigeren Grenzwerten für Benzinverbrauch und CO2-Ausstoß der Autos zieht er die Konsequenz aus der Tatsache, dass Treibstoff nicht unbegrenzt und billig zur Verfügung steht.

Die Zeit der spritfressenden Blechdinosaurier ist unwiederbringlich vorbei. Widerstand der US-Autoindustrie gegen die nötige Umstrukturierung muss der Präsident nicht befürchten. Zum einen hängen die Konzerne ohnehin am staatlichen Tropf. Vor allem aber dürften sie erkannt haben, dass sie nur bei einem Umsteuern in Richtung sparsamer und umweltschonenderer Technik noch eine Zukunft haben.

Eine Chance sind die neuen Ziele auch für Europas Exporteure. Sie schaffen bei vielen Modellen bereits jene Grenzwerte, die Obama ansteuert. Damit haben sie jetzt einen Vorsprung. Ausruhen sollten sie sich darauf aber nicht. Die US-Industrie ist flexibel und schnell, wenn sie feste Ziele hat, wie Obama sie jetzt setzt.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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