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Weser-Kurier: Kommentar über Niedersachsens Grüne

Archivmeldung vom 18.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Die niedersächsischen Grünen stecken in der Zwickmühle. Mit ihren starken 13,7 Prozent bei der Landtagswahl 2013 und den dadurch gewonnenen 20 Sitzen im Parlament sorgten sie angesichts eines eher dürftigen Ergebnisses für die Niedersachsen-SPD (32,6 Prozent) maßgeblich für den Regierungswechsel auf Rot-Grün. Jetzt, ein Dreivierteljahr vor dem nächsten Urnengang, rauschen ihre Umfragewerte in den Keller, während der große Partner Oberwasser spürt und selbst entsprechend selbstbewusst agiert.

Ein Rezept, um den Sog zu stoppen oder gar umzukehren, haben die Grünen bisher nicht gefunden. Das Schielen auf die CDU, wie es die Parteispitze im Bund unverhohlen probiert hat, kam und kommt für die Niedersachsen-Ökos nicht in Betracht. Zu tief sind immer noch die Gräben etwa auf den Feldern Agrarwende, Atomenergie oder Autobahnausbau.

Um weiter mitregieren zu können, sind die Grünen also auf Gedeih und Verderb auf ihren bisherigen Koalitionspartner angewiesen. Lassen sie diesem alles durchgehen, stehen sie als Weicheier da. Mucken sie dagegen zu sehr auf, gelten sie nicht nur als Streithansel. Sondern sie gefährden auch eine Fortsetzung des rot-grünen Bündnisses.

Quelle: Weser-Kurier (ots) von Peter Mlodoch

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