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WAZ: Keine sichere Seite mehr

Archivmeldung vom 25.08.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.08.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Nun haben die beiden deutschen Stromriesen etwas gemeinsam: Was für Eon Datteln, ist für RWE seit gestern Eemshaven: eine Milliarden Euro teure Investition, die - zunächst - von Gerichten gestoppt wurde. Damit hat RWE eine "Baustelle" mehr. Als ob der Stromriese mit der Energiewende und dem dringend nötigen Konzernumbau nicht genug zu tun hätte. Da wirkt das Urteil in den Niederlanden zunächst klein im Vergleich, doch in Eemshaven steht eine Investition von fast drei Milliarden Euro auf dem Spiel.

Und: RWE wurde offensichtlich auf dem falschen Fuß erwischt, man fühlte sich in den Niederlanden juristisch auf der sicheren Seite. Ein Trugschluss. Zwar hat es den Anschein, als ob die Entscheidung der Richter noch "heilbar" sei, doch eine Heilung würde nur über ein generelles Problem hinwegtäuschen. Weil der Europäische Gerichtshof unlängst das Klagerecht für Umweltverbände gestärkt hat, dürfte sich bei immer mehr Projekten erbitterter Widerstand einstellen. Das heißt: Für die Energiekonzerne gibt es bei den Planungen keine sichere Seite mehr.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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