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Rheinische Post: Neuer Schlag für die WestLB

Archivmeldung vom 19.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Rücktritt von Vorstandschef Heinz Hilgert ist ein neuer Tiefschlag für die WestLB - und das ausgerechnet in einer Phase, in der sie wieder Gewinn aus eigener Kraft macht. Hilgerts Abgang zeigt, wie tief trotz aller Vertrauensbekundungen die Gräben zwischen einzelnen Eigentümern sind.

Seit Monaten ringen sie alle miteinander und mit dem Bund darum, wer künftig den Kopf für mögliche neue Lasten hinhalten soll. Herausgekommen ist immer noch nichts. Ein deprimierendes Ergebnis. Man kann verstehen, dass die Sparkassen, die schon mehr als einmal für die WestLB bluten mussten, die Schmerzgrenze als überschritten ansehen. Schließlich sind sie den Kommunen und Kreisen verpflichtet. Aber es ist auch sonnenklar, dass Deutschlands Banken nicht alle Altlasten bei ihrer "Bad Bank" werden abladen können. Das geht aus dem entsprechenden Gesetz klar hervor. Die Konsequenzen kann man nicht übersehen, bestenfalls ignorieren. Wer das tut, gefährdet letztlich die Existenz der Bank und ihrer Mitarbeiter in fahrlässiger Art und Weise. Am Ende muss dann der Steuerzahler so oder so den Kopf dafür hinhalten. Und dem ist es völlig egal, ob er als Bundes-, Landes- oder kommunaler Steuerzahler zur Kasse gebeten wird. Die WestLB braucht eine Lösung und keine persönlichen Schlammschlachten.

Quelle: Rheinische Post (von Georg Winters)

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