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Zinserhöhungen: Frontalangriff auf den Mittelstand

Archivmeldung vom 02.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić

Ernst Wolff schrieb den folgenden Kommentar: "Die EZB hat den Leitzins am vergangenen Mittwoch zum ersten Mal seit elf Jahren angehoben, und zwar von null auf 0,5 Prozent. Nur einen Tag später hat die Federal Reserve ihren Leitzins um weitere 0,75 Prozent auf 2,25 Prozent hochgesetzt. Begründet werden die Maßnahmen von den Zentralbankern damit, dass man die Inflation bekämpfen wolle. Nur zur Erinnerung: Noch vor einigen Wochen behaupteten sowohl Fed-Chef Jerome Powell als auch EZB-Präsidentin Christine Lagarde, es handle sich bei der Inflation um ein „vorübergehendes Phänomen“."

Wolff weiter: "Da die Inflation in den USA inzwischen offiziell bei über 9 Prozent und in der Eurozone bei über 7 Prozent liegt, werden die Zinserhöhungen den Preisanstieg jedoch kaum beeinflussen. Dafür werden sie ein anderes Problem erheblich verstärken.

Die Welt befindet sich zurzeit nämlich auf dem Weg in eine Rezession, also einen Rückgang der Wirtschaftstätigkeit. Da unser Wirtschaftssystem kreditgetrieben ist, könnte man diesem Trend nur durch eine Erleichterung der Kreditaufnahme entgegenwirken. Zinserhöhungen bewirken aber genau das Gegenteil: Wer höhere Zinsen zahlen muss, dem wird die Kreditaufnahme erschwert. ....[weiterlesen]

Quelle: apolut von Ernst Wolff

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