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Neue OZ: Kommentar zu Wowereit

Archivmeldung vom 07.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Als arm, aber sexy charakterisierte Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit die Hauptstadt. Für seine Koalition, die mittlerweile einzige rot-rote in Deutschland, gilt: nur arm. Ihre Basis erodiert, und die Führungsmannschaft verliert an Strahlkraft.

Der umstrittene, dennoch angesehene Finanzsenator Sarrazin ist von Bord des Senatsschiffs gegangen. Wowereit selbst, kein Freund mühsamer politischer Kärrnerarbeit, hat so an Popularität eingebüßt, dass Innensenator Körting in Umfragen kürzlich an ihm vorbeizog. Inzwischen ist auch der freilich angeschlagen, seit er während der jüngsten schweren Mai-Krawalle eine teils hilflose, teils peinliche Partie bot.

Wenn die Koalition sich trotz geschrumpfter Mehrheit zuversichtlich zeigt, es bis zur nächsten turnusmäßigen Wahl zu schaffen, dann wegen ihrer einzigen Stärke: der Schwäche der Opposition, vor allem der CDU. Die ist nur noch ein jämmerlicher Schatten jener Partei, die mit von Weizsäcker und Diepgen lange Jahre Regierende Bürgermeister stellte, bis in jüngste Zeit aber die meiste Energie darauf verschwendete, sich selbst zu zerfleischen. Für Wowereits Koalition bietet diese Lage eine beruhigende Perspektive. Für die Zukunft der Hauptstadt verheißt die Konstellation jedoch nichts Gutes.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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