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Rheinische Post: Pharma-Geschäfte

Archivmeldung vom 19.07.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.07.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Alterszucker ist eine schwere Krankheit. Die Gefahr von Folgekrankheiten ist hoch, viele Patienten können ihren Zuckerhaushalt nur durch Spritzen und diszipliniertes Leben kontrollieren.

Daher ist jeder Behandlungsfortschritt, den die Pharma-Industrie entwickelt, zu begrüßen und gut zu bezahlen. Aber: Künstlich hergestelltes Insulin ist kein medizinischer Fortschritt, auch wenn Industrie und von ihr gesponserte Selbsthilfegruppen anderes behaupten. Es ist Abzocke. Die Industrie konnte durch ihre Studien weder das Institut für Qualität (IQWIG) noch die Ärzte im Bundesausschuss überzeugen, dass Kunst-Insulin leichter zu spritzen oder besser ist als Humaninsulin. Daher ist es gut, dass der Bundesausschuss den Kassen verbietet, es weiter zu bezahlen. Jede andere Entscheidung hätte zu weiterer Verschwendung von Beitragsgeldern geführt, ohne dass es Zuckerkranken besser geht. Zugleich stellt der Fall erneut das deutsche Arzneirecht in Frage. Schließlich haben Behörden das Kunst-Insulin patentiert und zugelassen, obwohl es nur eine Scheininnovation ist. Daher ist es gut, dass mit der Gesundheitsreform ein Gegengewicht zu diesen Behörden geschaffen wird: Künftig darf das IQWIG selbst über die Wirtschaftlichkeit befinden.

Quelle: Pressemitteilung Rheinische Post

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