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Neue OZ: Kommentar zu Afhanistan

Archivmeldung vom 07.05.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.05.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Präsident Obama hat zum Krisentreffen geladen. Seine pakistanischen und afghanischen Amtskollegen, Zardari und Karsai, werden ihm dabei wie üblich versprechen, dass sie die Taliban besiegen wollen.

Die neuen Schreckensnachrichten von Hunderten von Toten in beiden Ländern, darunter Frauen und Kinder, verdeutlichen jedoch die Dramatik: Die islamistischen Extremisten führen erfolgreich ihren Krieg, den in großen Teilen von Europa noch immer kaum jemand zur Kenntnis nehmen will. Aus der sogenannten Friedensmission zur dauerhaften Zerstörung von Terrorcamps ist längst ein blutiges, zermürbendes Gemetzel geworden. Ein Terror-Guerillakrieg, den die Taliban seit dem Einmarsch der alliierten Truppen in Kabul Ende 2001 stetig perfektioniert und ausgeweitet haben.

Sie stehen jetzt nicht nur vor den Toren Kabuls, sondern auch 100 Kilometer vor Islamabad, Hauptstadt des zerfallenden Staates Pakistans, der über Atomwaffen verfügt. Obama will nun gegensteuern, mehr Soldaten und Wiederaufbauhilfe nach Afghanistan schicken. Die Truppenstärke dürfte bis Ende des Jahres auf fast 100000 Soldaten erhöht werden. Deutschland spielt mit seinen 3500 tatsächlich vor Ort befindlichen Soldaten kaum noch eine Rolle. Obamas Anstrengungen allein dürften zu gering ausfallen, um die Taliban in ihrem Kern zu zerschlagen. Die Extremisten müssen nur noch ausharren, bis ihren Feinden die Kraft ausgeht.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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