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Neue Westfälische (Bielefeld): Der Fall Mixa

Archivmeldung vom 17.06.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.06.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Eine Wunde, die lange unbehandelt bleibt, entzündet sich und eitert lange. So schnell, wie es sich die Oberen der katholischen Kirche gewünscht haben, ist der Fall des Ex-Bischofs Walter Mixa nicht erledigt.

Mit seinem Interview und den darin erhobenen Vorwürfen gegen Erzbischof Reinhard Marx und den Vorsitzenden der Bischofskonferenz Robert Zollitsch legt Mixa die ganze zerrüttete Situation an der Kirchenspitze offen. Sowohl für den 69-Jährigen als auch die Kirche entwickelt sich die Sache damit zu einer Tragödie. Von außen ist nicht leicht zu beurteilen, was Wahrheit und was Lüge ist. Ist Mixa wirklich psychisch so angeschlagen, wie es die Reaktion aus dem Münchner Erzbistum vermuten lässt, beobachtet die Öffentlichkeit den Untergang eines schwer Kranken. Mixa blendet in seiner Argumentation den Kern der Vorwürfe aus: Misshandlung Minderjähriger und Griff in die Kasse. Wie da eine Rückkehr auf den Augsburger Bischofsstuhl möglich sein soll, ist sein Geheimnis. Aber auch Marx und Zollitsch kämpfen mit harten Bandagen. Die katholische Kirche bietet derzeit ein trauriges Bild.

Quelle: Neue Westfälische

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