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Wasser predigen, Wein trinken: Grüner Heuchler Vettel sagt Verbrenner-Motor Adieu

Archivmeldung vom 01.08.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.08.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić

Am Donnerstag kündigte der vierfache Formel-Weltmeister Sebastian Vettel heute seinen Rücktritt vom Rennsport zum Saisonende an, nachdem er noch vor einer Woche geäußert hatte, seine Karriere fortsetzen zu wollen. Als Grund für den überraschenden Schritt nannte er den Wusch, seiner „Familie mehr Zeit widmen” zu wollen. Konsequenter wäre es allerdings, wenn er seinem Lieblings-Steckenpferd, der angeblichen Planetenrettung, fortan mehr Raum geben würde. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Der Heppenheimer Haltungs-F1-Pilot konnte hatte zuletzt nicht mehr an seine früheren Erfolge anknüpfen können und war sportlich bereits seit Jahren auf dem absteigenden Ast gewesen. Sein letzter Weltmeistertitel liegt neun Jahre zurück. Dafür kompensierte er den ausbleibenden sportlichen Erfolg, vor allem seit vergangenem Jahr, mit einem immer lauteren und penetranten linken Politaktivismus.

Vergangenes Jahr hatte er etwa im „Spiegel” angekündigt, bei der Bundestagswahl die Grünen zu wählen, und sich in der Folge deren Agenda völlig zu eigen gemacht. In dieser Lebenslügnertruppe ist Vettel auch gut aufgehoben.

Ein Formel-1-Raser als Streiter fürs Tempolimit

So tritt ausgerechnet er, mit dem ökologischen Fußabdruck einer Dampfwalze, vehement für deren Klimaschutzziele ein und appellierte, Deutschland müsse hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Obwohl er seit langem steuerbegünstigt in der Schweiz lebt, forderte Vettel ein Tempolimit auf deutschen Straßen. „Die Zeiten, in denen man auf der Autobahn wirklich Gas geben konnte, sind doch vorbei”, meinte er. „Gefühlt ist die Hälfte des Straßennetzes eine Baustelle, und die andere Hälfte hat so viel Verkehr, dass man nicht schnell fahren kann. Ich glaube sogar, dass wir besser dran wären, wenn Tempo 120 oder 130 eingeführt ist – weil der Verkehr dann deutlich besser fließen würde.“

Dementsprechend zeigte er sich bitter enttäuscht, als es den Grünen nicht gelang, diese Forderung nach einem Tempolimit – dessen Nichtvorhandensein im Rennsport er gewissermaße zur Grundlage seines Berufslebens und angehäuften Vermögens machte – im Ampel-Koalitionsvertrag durchzusetzen. Dabei bekundete er auch in regelrechter Groupie-Manie seine Bewunderung für die schwedische Klimafanatikerin Greta Thunberg: „Ein echtes Vorbild, dem die ganze Welt folgen sollte und vor allem ältere Männer mehr Gehör schenken sollten.“

Mit Klimaschutz, Forderungen nach sinnlosen Maßnahmen wie besagtem Tempolimit und den erwähnten Seitenhieben auf „alte Männer” (der eigentlich übliche Zusatz „weiß“ schwingt hier latend immer mit), ist Vettel voll auf der links-woken antiwestlichen Linie der Grünen angelangt. Dass diese eine „Verbotspartei” seien, wies er übrigens entrüstet zurück: Man müsse „von Begriffen wie Verbot oder Verzicht wegkommen und von der Befürchtung, alles würde sich zum Schlechten entwickeln. Wir sollten die Chancen erkennen“, meinte er.

Grüne Agenda verinnerlicht

„Lustig“ hierbei: Ein Jahr nach diesen Aussagen treten die Grünen jedoch mehr denn je als Verzichts-und Verbotssekte auf, um ihre (und Vettels) Forderungen gegen jede Vernunft voranzutreiben. Auch bei der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder wollte Vettel nicht nachstehen. Vergangenen Sommer zeigte er sich am Rennwochenende in Ungarn bei jeder Gelegenheit in Regenbogenmontur, um damit wieder mal ein „Zeichen” gegen die angeblich homophobe Gesetzgebung des Ministerpräsidenten Viktor Orban zu setzen. Dafür erhielt er eine Verwarnung. Beim Rennen selbst hatte er mit dem zweiten Platz sein letztes sportliches Erfolgserlebnis, wurde aber nachträglich disqualifiziert.

Auch für die Corona-Impfkampagne ließ Vettel sich bereitwillig vor den Karren spannen. Die groteske Heuchelei, allein dadurch zu enormem Reichtum gelangt zu sein, indem er mit riesigem Gefolge unzählige Male per Schiff und Flugzeug um die ganze Welt reiste, nur um mit einer, wie Mercedes-Teamchef Toto Wolff es ausdrückte, „Mördermaschine“ umherzurasen, sich dann aber als Umwelt- und Tempolimitverfechter aufzuspielen, ficht Vettel nicht weiter an. Man muss davon ausgehen, dass er sich nach seinem nun bevorstehenden Karriereende mit noch lautstärkerer Besserwisserei hervortun wird."

Quelle: Wochenblick

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