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Neue OZ: Kommentar zu Soziales

Archivmeldung vom 12.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Alarmierend: Schätzungsweise mehr als eine Million Bedürftige decken ihren Nahrungsbedarf regelmäßig an Lebensmitteltafeln. Und die Nachfrage wächst: Wöchentlich kommen zu den bislang 2500 Ausgabestellen durchschnittlich zwei hinzu.

Die Hilfe durch die Tafeln hat sich längst zu einem Mammutprojekt ausgewachsen. Sogar ein Logistikbeauftragter ist nötig, der koordinieren muss, wie riesige Einzelspenden von bis zu 2000 Paletten Getränke verteilt werden können.

Zweifellos ist es wichtig, Armen eine Ernährungsgrundlage zu bieten. Genauso wichtig ist es aber auch, den Tafel-Kunden weiter eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Indem etwa am Monatsende noch Geld übrig ist, um mit den Kindern ins Kino oder Schwimmbad zu gehen. Dafür gebührt den 40000 ehrenamtlichen Helfern sowie den Spendern aus Gastronomie, Lebensmittelindustrie und -handel uneingeschränkt Lob.

Allerdings muss sich so mancher der generösen Discounter auch fragen lassen, ob er nicht mit einer Abkehr von seiner Niedriglohnpolitik die Zahl der Tafelgänger verringern könnte. Denn zu den Bedürftigen gehören längst nicht mehr nur Hartz-IV-Empfänger, Alleinerziehende und Rentner, sondern auch Vollbeschäftigte, deren Einkommen einfach nicht zum Leben reicht. Auch das ist alarmierend.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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