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Wie man NGO-Schiffe von der Fahrt nach Italien abhalten könnte

Archivmeldung vom 31.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić

Der italienische Konteradmiral (a.D.) Nicola De Felice schrieb den folgenden Kommentar: "Während die italienische Innenministerin Luciana Lamborgese die Vertreter ausländischer Nichtregierungsorganisationen mit offenen Armen empfängt, die irrationalerweise die Überführung von zahlenden illegalen Einwanderern von den Küsten des afrikanischen Kontinents nach Italien unterstützen, fährt das unter spanischer Flagge fahrende Schiff Aita Mari, nachdem es vor der libyschen Küste 50 illegale Einwanderer aufgenommen hat, die von Menschenhändlerbanden mit einem Schlauchboot geschickt wurden und die nun auf seinem Deck untergebracht sind (legal spanisches Hoheitsgebiet), nun in Richtung Sizilien, obwohl die Bergung in Gebieten unter ausländischer Gerichtsbarkeit durchgeführt wurde."

De Felice weiter: "Das Schiff, das seit Tagen an einem langsamen Kai vor Zuara gewartet hatte, erhielt endlich die erwartete Lieferung mit menschlicher Ware und richtet nun den Bug in Richtung Pozzallo, nachdem es den Staffelstab an sein neues und größeres norwegisches Schwesterschiff, die Geo Barents, übergab, ein robustes 5.000-Tonnen-Schiff, das für lange Fahrtstrecken geeignet ist. Der „Pull-Faktor“ der NGO-Schiffe vor den afrikanischen Küsten, deren Position und Route auf den gängigen Internetseiten (vesselfinder.com ist eine davon) in Echtzeit leicht zu identifizieren sind, stimuliert die Menschenschmuggler, da ihnen schnelle und substanzielle kriminelle Geschäften winken. Die Aita Mari, ein Thunfischfangschiff, befindet sich auf ihrer fünften einschlägigen Fahrt.

Diesmal muss man jedoch auf eine neue Tatsache hinweisen, die eine wahrscheinliche Zunahme der Präsenz von NGO-Schiffen vor Tripolis und damit das Risiko eines erhöhten Todesrisikos auf See mit sich bringen wird. Die Finanzierung dieser Art von Tätigkeit, sowohl für die Befrachtung der Schiffe als auch für deren Unterhalt und Vorbereitung, aber auch für die Besoldung der Besatzungen, wird nun durch das deutsche Volk evangelischen Glaubens sichergestellt. Die spanische Nichtregierungsorganisation „Humanitarian Maritime Rescue“ – Eigentümer des Schiffes – betont, dass „das Problem des enormen wirtschaftlichen und logistischen Aufwands, der mit dem Chartern des Schiffes verbunden war, nun gelöst ist“. In diesem Sinne dankte er der Unterstützung der Nichtregierungsorganisation Sea Watch, die es mit einer Spende von 120.000 Euro ermöglichte, dass Aita Mari im vergangenen Februar in See stechen konnte. Sea Watch ist eine 2014 gegründete deutsche Nichtregierungsorganisation, die über eine große Flotte verfügt sowie Überflugaktivitäten im Mittelmeerraum mit eigenen Flugzeugen unterstützt. Die Aktivitäten ihrer Schiffe wie Sea Watch 3, Sea Watch 4 und Sea Eye 4 werden mit Millionen Euro von der Deutschen Evangelischen Kirche finanziert und von der linksextremen (postkommunistischen) Partei Die Linke betrieben.

Das Pendeln der zahlenden illegalen Einwanderer, die von den NGO-Schiffen ausgebeutet werden, zwischen der afrikanischen Küste und Italien ist mittlerweile eine gängige Praxis. Wenn wir angesichts der mehrfachen Verstöße dieser Schiffe gegen internationale Regeln nicht passiv bleiben wollen, ist es notwendig, dass die italienische Regierung den spanischen Botschafter in Italien an seine Verantwortung gemäß der EU-Dublin-Verordnung erinnert: es ist Pflicht der Flaggenstaaten, in diesem Fall Spanien, internationalen Schutz und eventuell politisches Asyl zu gewähren. Ich habe einen entsprechenden Brief an die Adresse des Botschafters in Rom, S.E. Dr. Alfonso Dastis, geschickt, habe aber keinerlei Antwort oder auch nur den Hauch einer Reaktion auf meine die Bitte um ein persönliches Treffen erhalten. Sollen die illegalen Einwanderer doch auf die spanischen Balearen gehen, die nur 2 Seetage entfernt sind, wie es das UN-Seerecht vorschreibt, das von mehr als 200 Nationen, darunter Spanien, ratifiziert wurde!

  • Datenbasis: IL COMMENTO (Druckausgabe, 30.5.2021)

Quelle: Unser Mitteleuropa

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