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Schwäbische Zeitung: Grenzen achten, Schöpfung bewahren - Kommentar zu Klon-Affen

Archivmeldung vom 25.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Und wieder scheint die Welt dem Designer-Baby einen Schritt näher zu sein. Was Wissenschaftler in China als Erfolg sehen, dürfte Menschen weltweit beunruhigen. Das Reich der Mitte hat ein Problem mit Menschenrechten - ausgerechnet dort werden Affen geklont. Ihre Namen stehen für die "chinesische Nation", was Ethiker als Hinweis darauf sehen, dass es weniger um Forschung im Dienste der Menschheit geht als um Prestige.

Auch wenn das Klonen von Menschen in Deutschland verboten ist und sich daran auch durch Klonaffen aus China nichts ändern wird: Solche Vorstöße bringen immer die Gefahr mit sich, dass sich Grenzen verschieben. Nicht sofort, aber Stück für Stück. Zudem ist die Botschaft: Wir machen es, weil wir können. Die Menschenwürde ist aber nicht verhandelbar.

Ethische Fragen wirft auch der Umgang mit den Tieren auf: Forscher sagen, dass die Erkenntnisse der Bekämpfung schwerer Krankheiten zugute-kommen. Aber zur Schöpfung gehören auch Tiere - sie sollten nicht zu Nutzobjekten werden.

Quelle: Schwäbische Zeitung (ots)

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