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Neue OZ: Merkwürdige Idee

Archivmeldung vom 26.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Bevor die CSU Mütterquoten von anderen verlangt, sollte sie vielleicht über die von ihr hartnäckig verfochtene "Herdprämie" nachdenken: Eine Belohnung von Elternteilen also, die nach der Geburt gar nicht oder spät wieder arbeiten, statt rasch Anschluss im Beruf zu halten.

Außerdem könnten die Christsozialen mit der Mütterförderung ja bei sich selbst beginnen, bei den Posten in der Parteizentrale oder den politischen Spitzenämtern. Mutterschaft als Voraussetzung für den Parteivorsitz - das wäre doch was, und zwar ein ziemlicher Unsinn. Auch muss klar sein, dass eine gezielte Bevorzugung von Müttern, die über die Förderung von Familie, Bildung und Betreuung hinausgeht, jene Frauen diskriminiert, die unfreiwillig kinderlos sind, weil sie oder ihr Partner unfruchtbar sind, weil künstliche Hilfe teuer ist oder sie bei der Männersuche schlicht Pech hatten. Sie für ihre Kinderlosigkeit, die durchaus schmerzvoll sein kann, beruflich zu bestrafen, wäre daneben.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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