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Die "Berliner Zeitung" spottet über die Aufregung nach den Äußerungen Lars von Triers

Archivmeldung vom 21.05.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.05.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Ja, Lars von Trier ist nicht so jung wie Prinz Harry, als er vor einigen Jahren in einer Uniform des deutschen Afrika-Corps mit Hakenkreuz Party feierte. Und ja, von Trier ist kein Diplomat. Allerdings wird von Künstlern heute gefordert, ihre selbstkontrollierteren Mitmenschen zu verschrecken. Also provoziert auch von Trier gerne.

Manche finden seine Filme gewaltlüstern, gruselig, monumental. Aber nazistisch? Halten zu Gnaden. Erreicht hat er mit seinen Äußerungen, dass einige deutsche Edelfedern über das ewig deutsche Nazitum sinnieren werden, dass Cannes und die Kunstwelt moralinsauer rülpsen, statt zu lächeln. Und die Netanjahu-Regierung in Israel kann die Hysterie nutzen davon abzulenken, dass sie jeden Versuch torpediert, zu einem akzeptablen Frieden zu kommen. Und noch eins: Die Briten dürfen wieder mal lästern über humorlose Deutsche, die nicht mal einen Witz gut rüberbringen können.

Quelle: Berliner Zeitung (ots)

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