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Mitteldeutsche Zeitung: zum Finanzmarkt

Archivmeldung vom 20.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Schade nur, dass das Verbot die Realitäten der Finanzmärkte weitgehend verkennt. Denn der Handel mit Kreditderivaten, auch Credit Default Swaps (CDS) genannt, ist genau das Marktsegment, das sich am wenigsten von Deutschland aus regulieren lässt.

Jeder, der sich ein bisschen mit dieser zweifelhaften Form der "Kreditausfallversicherung" beschäftigt, weiß, dass die Musik nicht in Frankfurt, sondern in London spielt. Für die Ableger deutscher Institute an ausländischen Finanzplätzen gilt das Verbot nicht. Und wem hilft es dann? Der Stabilität der Eurozone offensichtlich nicht, höchstens den Umfragewerten einer Kanzlerin, die sich als Spekulationsbekämpferin profilieren will, ohne den Finanzplatz Deutschland zu gefährden.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

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