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Neue OZ: Kommentar zu USA

Archivmeldung vom 14.02.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der moderne Politikbetrieb erinnert an Hollywood: Kaum zum Star hochgejubelt, droht der Absturz. US-Präsident Obama hat durch Wahlversprechen viel dazu beigetragen, dass die in ihn gesetzten Erwartungen unerfüllbare Dimensionen angenommen haben.

Ihm dies vorzuwerfen ist rechtens, aber billig. Oder wäre er andernfalls zum ersten schwarzen US-Präsidenten gewählt worden?

Enttäuschungen und sinkende Umfragewerte sind programmiert gewesen. Die Pannenserie bei der Kabinetts-Aufstellung schlachten nun auch US-Kommentatoren genüsslich aus, die Obama kürzlich noch für einen Erlöser hielten. Von diesem medialen Getöse muss sich der Präsident jedoch nicht beeindrucken lassen.

Der Gegenwind wird ohnehin kräftig wachsen, sollte die Wirtschaftskrise an Schärfe gewinnen. Der Rückzug des designierten Handelsministers bedeutet auch, dass die Republikaner nun auf knallharte Opposition setzen, statt auf Obamas Angebot zur Kooperation. Mit den Billionen-Paketen für Konjunktur und Banken riskieren die Demokraten außerordentlich viel. Die Opposition will für die künftige Rekordverschuldung jedoch nicht bürgen. Das ist nicht unfair, sondern politisch klug und legitim. Die Last der Macht trägt allein Obama.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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