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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Verdi

Archivmeldung vom 09.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Es ist gut, dass in Deutschland das Recht auf Tarifautonomie im Grundgesetz festgeschrieben ist. Arbeitgeber und Gewerkschaften als Interessenvertreter der Arbeitnehmer verhandeln regelmäßig über die Höhe von Löhne und Gehältern. Kommt man am grünen Tisch nicht weiter, kann die Gewerkschaft ihre Mitglieder als letztes Druckmittel zum Streik aufrufen. Dieses System hat sich bewährt.

Doch die gepflegte Streikkultur verwandelt sich schleichend in eine Streikunkultur. Gerade bei der rasant steigenden Zahl von Arbeitskämpfen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sind weniger die jeweiligen Arbeitgeber die Leidtragenden, sondern mehr und mehr die Bürger. Vor allem Spartengewerkschaften wie Ufo bei den Piloten und GDL bei den Lokführern spielen ihre Macht aus, weite Teile des alltäglichen Lebens lahmzulegen.

Dass darauf jetzt das arbeitgebernahe Institut der Wirtschaft mit einer Statistik hinweist, dürfte den auf ihre Mitgliederzahl schielenden Gewerkschaften kaum schmecken, deckt sich aber mit dem Unmut vieler Bürger. Wenn die gesamte Volkswirtschaft in Mitleidenschaft gezogen wird, ist eine Grenze überschritten.

Quelle: Westfalen-Blatt (ots)

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