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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Radeberger

Archivmeldung vom 14.11.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.11.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Gemäß dieser Devise hat die Radeberger-Gruppe die Notbremse gezogen und eine Millioneninvestition gestoppt. Eine Entscheidung, die angesichts der Krise auf dem Biermarkt richtig ist. Tatsache ist: Die Deutschen trinken weniger Bier.

Erschwerend kommt hinzu, dass niemand die Folgen der Wirtschaftskrise für die nächsten Jahre abschätzen kann. Experten sagen steigende Arbeitslosigkeit voraus. Das heißt: Die Verbraucher haben weniger Geld in der Tasche. Der (Bier-)Verzehr in den Gaststätten geht zurück. Zudem drückt der Kampf um Marktanteile unter den Brauereien auf die Rendite. Aktionspreise mögen aus Sicht des Bürgers von Vorteil sein. Für die Unternehmen sind sie langfristig Gift. Es fehlt das Kapital für Investitionen. Radeberger-Chef Christmann vergleicht die Situation im Biermarkt mit einem Eisberg, der wegen steigender Temperaturen immer schneller schmilzt. Die Wirtschaftskrise entspricht einem weiteren, nicht vorhersehbaren Temperaturanstieg, der den Bier-Eisberg noch dramatischer schmelzen lässt. Wenn das stimmt, stehen die Brauereien vor schwierigen Zeiten.

Quelle: Westfalen-Blatt

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