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Rheinische Post: Handelt Israel verhältnismäßig?

Archivmeldung vom 15.07.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.07.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Jens Brehl

Die Europäische Union kritisiert die israelische Militäroffensive als unverhältnismäßig. Frankreich spricht gar von einer unverhältnismäßigen Kriegshandlung, wie es ähnlich in der moslemischen Welt gesehen wird.

Wenn tausende Menschen fliehen, wenn Zivilisten umkommen im Gegenzug auch Israelis und die Infrastruktur eines Staates zerbombt wird, stellt sich die Frage, ob das eine angemessene Reaktion auf die Entführung zweier israelischer Soldaten ist. Man kann die Antwort nur geben, wenn man existentielle israelische Bedürfnisse und Ängste einbezieht. Das Land, schmal wie ein Handtuch, ist verwundbar. Eine international anerkannte Grenze im Norden wird von der Hisbollah ignoriert. Sie will Israel von der Landkarte tilgen, wie es auch Irans Präsident Ahmadinedschad gebetsmühlenartig verkündet. Die in den Palästinensergebieten regierende Hamas erkennt Israel nicht an und will den Staat zerstören. Das alles ist nicht hinzunehmen. Frieden und Sicherheit: Ja. Aber das für beide.

In einer solchen Situation muss nach israelischer Lesart jeder, der an den Grundfesten des Staates rüttelt, mit den massivsten Reaktionen rechnen. Israels Doktrin ist einfach: keine Reaktion ohne Provokation. Das Land will nicht erpressbar werden. Das würde es, wenn es auf die Bedingungen seiner Widersacher einginge. Dann hätte es sich selbst aufgegeben.

Quelle: Pressemitteilung Rheinische Post

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