Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Meinungen/Kommentare Rheinische Post: Vignette klappt nicht

Rheinische Post: Vignette klappt nicht

Archivmeldung vom 23.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Becksteins Idee lässt für einen Augenblick hoffen: Sollen doch alle (auch die Millionen ausländischen Nutzer deutscher Autobahnen) Vignetten kaufen und mit der Maut den Preis an der Zapfsäule um schöne 15 Cent je Liter purzeln lassen.

Endlich zeigt mal ein Politiker schlechtes Gewissen angesichts der Abzocke an den Tankstellen: Bald geht pro Liter ein Euro in den Steuersäckel. 15 Cent weniger wären ein Schritt in eine erfreuliche Richtung.

Aber können die Autofahrer im Ernst darauf hoffen, weniger zu zahlen? Die 120-Euro-Vignette bedeutet schon rein rechnerisch einen Vorteil nur für Vielfahrer. Wer erinnert sich nicht an Anfang November, als es die Mineralölkonzerne schafften, innerhalb einer einzigen Woche die Spritpreise um 15 Cent in die Höhe zu treiben. Warum soll ihnen das nicht ein weiteres Mal gelingen? Dann zahlen wir beim Tanken so viel wie zuvor und noch mal 120 Euro für die Vignette dazu.

Und obendrein fragt sich, ob der Staat das Steuervolumen über die Vignette halten kann. Ernst zu nehmende Gegenrechnungen gehen von Steuerausfällen von drei bis fünf Milliarden aus. Das würde sich die Politik an anderer Stelle holen. Die Vignette ginge also gleich drei Mal auf unsere Kosten.

Quelle: Pressemitteilung Rheinische Post

Videos
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz über Krankheit und Tod
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Inelia Benz: "Was wäre, wenn...?"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte bekam in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige