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Rheinische Post: Daten-Panne

Archivmeldung vom 22.11.2007

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.11.2007 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Britanniens Regierungschef Gordon Brown entschuldigt sich für das Verschwinden vertraulicher Daten von 25 Millionen Landsleuten. Welch nette Geste. Sie offenbart Hilflosigkeit. Auch der Rücktritt des Leiters der Finanzbehörde ist bloße Kosmetik. Er ist nicht das Problem, das nun offenbar wurde. Und dieses Problem ist im übrigen kein auf Großbritannien begrenztes.

Es kann auch uns treffen, irgendwann und irgendwo. Moderne Staaten sind komplexe und komplizierte Gebilde. Modernste Technologie macht es möglich, alles zu wissen und zu sammeln - doch leider wird mit den Daten auch schlampig umgegangen. Über allem schwebt das Damoklesschwert des Daten-Missbrauchs. Genau hier liegt die Achillesferse der Gesellschaft. Wenn die Daten von vielen Millionen Menschen auf zwei CDs gespeichert so rasch verschwinden und in falsche Hände zu geraten drohen, ist die allgemeine Sicherheit in Gefahr. Die Regierung von Gordon Brown hat nun das gesunde Misstrauen der Briten gegen sich.

Großbritannien wird mit Kameras überwacht wie kaum ein Land der Welt. Es werden Daten über relevante und nichtige Dinge gesammelt und vernetzt. Und nun wird klar, wie ein kleiner Fehler Millionen Menschen schaden kann.

Quelle: Pressemitteilung Rheinische Post


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