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Frankfurter Neue Presse: Kriegserklärung an Russland

Archivmeldung vom 30.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der Terror greift jetzt auf das russische Kernland über: im November der Anschlag auf den Schnellzug "Newski-Express" mit 28 Toten und jetzt die Attentate in Moskau. Die Verbrechen sind Ausdruck einer menschenverachtenden Ideologie.

Gleichzeitig tritt das Scheitern der russischen Kaukasus-Politik zutage, für die Putin verantwortlich ist. Denn er setzte als früherer Präsident vor allen Dingen auf massive militärische Gewalt, und der Konflikt mit den dortigen Machthabern eskalierte. Putins drastische Äußerungen gestern lassen vermuten, dass er von seinem harten Kurs nicht abrücken wird. Es ist also zu befürchten, dass sich der Konflikt im Nordkaukasus wieder verschärft. Aber die Probleme in der Unruheregion sind zu vielschichtig, als dass sie allein mit Mitteln der Armee zu lösen sind. Da wäre zum Beispiel die enorme Arbeitslosigkeit in Tschetschenien, Inguschetien und Dagestan, die bis zu 70 Prozent beträgt. Die Jugend sieht für sich keine Zukunft und wird dadurch für die Parolen der Islamisten  zugänglich. Zu viele schließen sich als Kämpfer den Fundamentalisten an. Moskau wird lange brauchen, bis es wieder zur Normalität finden kann. Die Nachricht der Terroristen ist klar: Wir können zuschlagen, egal wo.

Quelle: Frankfurter Neue Presse

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