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Rheinische Post: Teurer Euro

Archivmeldung vom 12.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Deutschland geht ein enormes finanzielles Risiko ein, um die europäische Gemeinschaftswährung zu retten: Dem Bund droht eine zusätzliche Verschuldung von bis zu 170 Milliarden Euro, sollten Griechenland und die anderen notleidenden Euro-Partner die Kredite nicht zurückzahlen, die Deutschland ihnen in den nächsten drei Jahren gewähren wird, um den Euro zu retten.

Es ist unwahrscheinlich, dass der Bundeshaushalt davon in Zukunft völlig unberührt bleibt. Da etwa Griechenland ein extrem schmerzhaftes Spar- und Reformprogramm durchziehen muss, wird sich seine wirtschaftliche Depression zunächst vertiefen und dann verlängern. Ob das so geschwächte Land in der Lage sein wird, die deutschen Kredite in absehbarer Zeit zurückzuzahlen, ist fraglich. Die Ausfallrisiken trägt der deutsche Steuerzahler. Umso wichtiger, dass Griechenland und die Euro-Zone insgesamt das Vertrauen der Geldgeber rasch zurückgewinnen. Der EU-Stabilitätspakt muss effektiver, die Kontrollen müssen strenger, die Strafen schärfer, die Überwachungsverfahren transparenter werden. Nicht nur Griechenland, Spanien und Portugal, auch Italien, Frankreich - und Deutschland müssen ihre Sparanstrengungen forcieren.

Quelle: Rheinische Post

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