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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Facebook

Archivmeldung vom 25.08.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 25.08.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Seit Jahren hat Facebook besonders in Deutschland jede Menge Stress mit Datenschützern und Politikern. Trotzdem nutzen allein hierzulande 22 Millionen Menschen das soziale Netzwerk, im Oktober 2008 waren es nur 1,2 Millionen. StudiVZ und Co. haben schon früh (fast) alle Forderungen der deutschen Datenschützer erfüllt. Und damit offensiv um Mitglieder geworben - erfolglos.

Offensichtlich schert die Generation Internet der Schutz ihrer Privatsphäre in Netz viel weniger, als Politiker wahr haben wollen. Wenn Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) die längst überfälligen Anstrengungen des Unternehmens als »kleinen Schritt« abtut, fehlt ihr offensichtlich das Gespür für das Bedürfnis der Menschen, ihr Leben mit anderen zu teilen. Datenschutz ist richtig und wichtig, der viel zitierte »mündige Bürger« sollte aber auch als Herr seiner Privatsphäre ernst genommen werden, Vermutlich war es nicht das Gezeter der Politiker, sondern ein Konkurrent, der Facebook mit einer vergleichbaren Funktionalität und einem bessern Datenschutz zum Nachbessern veranlasst hat: Google+. Konkurrenz belebt eben nicht nur das Geschäft...

Quelle: Westfalen-Blatt (ots)

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