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Lausitzer Rundschau: Internet-Beschleuniger

Archivmeldung vom 16.01.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.01.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Zugegeben: Viel zu sagen hat das Bundeskartellamt nicht mehr, seitdem die europäischen Wettbewerbshüter immer mehr Zuständigkeiten auf ihre Tische gezogen haben. Doch mit ihrer Entscheidung zu den Bundesliga-Rechten ab der Fußball-Saison 2013/14 hat sich die Bonner Behörde zurückgemeldet - und sie schreibt zugleich Mediengeschichte: Indem sie der Deutschen Fußball-Liga die Erstausstrahlung von Bildern aus den Eliteklassen im Web-TV prinzipiell erlaubt, stellt sie das Internet in seiner Bedeutung mittlerweile dem Fernsehen gleich.

Dass ARD-Vorsitzende Monika Piel - in dieser Eigenschaft oberste Chefin der legendären "Sportschau" - die Entscheidung der Kartellwächter kritisiert, überrascht nicht. Vor Jahren, als die öffentlich-rechtliche ARD ihre Erstausstrahlungsrechte schon mal an die Privat-Konkurrenz von RTL ("Anpfiff") und Sat1 ("ran") verlor, war der Aufschrei ähnlich groß. So ist Piels jetzige Sorge, dass Fußballfans in der Provinz kein Web-TV empfangen können und die Bundesliga dort "abgepfiffen" werde, nichts anderes als die Angst vor öffentlich-rechtlichem Marktanteils-Verlust. Dem ländlichen Raum indes könnte Fußball im Internet sogar nutzen - indem es schon jetzt den Druck zum dringend nötigen Ausbau der Breitbandnetze erhöht.

Quelle: Lausitzer Rundschau (ots)

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