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Lausitzer Rundschau: Nicht über einen Kamm

Archivmeldung vom 24.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wie bekommt man gewalttätige Fußballanhänger in den Griff? Seit Jahren beschäftigt diese Frage die Dachorganisationen des Deutschen Fußballs, Polizei, Vereine und Fanprojekte. Trotz sichtbarer Erfolge ist der allwöchentliche Großeinsatz von Polizei und Ordnern in und um die Stadien noch immer riesig.

Noch mehr repressive Maßnahmen werden kaum weiterhelfen. Deshalb ist es richtig, dass beim Sicherheitsgipfel mit dem Bundesinnenminister über mehr präventive Fanarbeit und noch bessere Kommunikation gesprochen wurde. Die Fanorganisationen gehören da unbedingt dazu, denn sie repräsentieren die Stadionbesucher. Und die darf man nicht über einen Kamm scheren, denn sie sind zu einem sehr großen Teil vollkommen friedlich. Doch Fußball, das ist auch immer großes Gefühl. Wenn die eigene Mannschaft grottig spielt oder sehr unglücklich verliert, weckt das auch Wut und Aggressionen. Diese nicht in Gewalt und Zerstörung münden zu lassen, sondern anders zu kanalisieren, das ist eine wichtige Funktion der Fanprojekte. Dafür müssen Vereine auch bereit sein Geld auszugeben. Und dann bleibt eine kleine Gruppe, der es nicht um den Fußball geht, sondern nur um eine Plattform, um ihre Gewalttätigkeit auszuleben. Sie wird keine Präventionsarbeit erreichen. Diese Schläger müssen von den anderen Fans systematisch und gründlich isoliert werden. Der Rest ist dann Sache von Polizei und Justiz.

Quelle: Lausitzer Rundschau

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