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Neue Westfälische (Bielefeld): Es brennt lichterloh

Archivmeldung vom 04.12.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.12.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott

Es sollte ein Tag der Endlich-haben-wir-mal-was-hingekriegt-Freude bei den Republikanern und ihrem Präsidenten Donald Trump werden. Die Aussicht auf eine historische Steuerreform, und sei sie auch sozial noch so unausgewogen und teuer, erzeugte in Washingtons konservativen Kreisen Euphorie. Dann kam Michael Flynn.

Dass der frühere Nationale Sicherheitsberater Trumps in der Russland-Affäre die Hosen herunterlassen würde, hatte sich abgezeichnet. Wie er es tat und dabei eine direkte Linie ins Weiße Haus legte, löst Erschütterungen in der politischen Landschaft aus. Das Gerede Trumps von der "Hexenjagd" gegen ihn ist endgültig zusammengebrochen. Sonderermittler Robert Mueller hat ein erstes Geständnis! Hieß es bisher, in der Russland-Affäre sei viel Rauch, aber kein Feuer, muss man nun sagen: Es brennt lichterloh. Kronzeuge Flynn hat anscheinend genügend Öl im Kanister.

Sonst hätte der "Deal", der ihm Strafmilderung verheißt, nicht stattgefunden. Auch wenn nichts eindeutig bewiesen ist, wird immer klarer, dass Trump und sein Umfeld mit Russland gemeinsame Sache gemacht und dabei nicht nur gegen politische Usancen verstoßen haben. Flynn ist nur ein Name unter Dutzenden. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner gerät nun ins Fadenkreuz. Hat er Flynn beauftragt? Die Einschläge kommen näher. Das heißt nicht zwangsläufig, dass Mueller Trump zu Fall bringt. Aber auszuschließen ist es auch nicht mehr.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots) von  Dirk Hautkapp

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