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Neue OZ: Keine Hilfe aus Berlin

Archivmeldung vom 22.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Natürlich bangen die Opel-Mitarbeiter um ihre Arbeitsplätze. Denn ihr Schicksal hängt am seidenen Faden - schon jetzt ist sicher, dass allein im Inland knapp 4000 der rund 25000 Opelaner gehen müssen. Da ist es nur verständlich, dass die Übriggebliebenen jetzt auf Teile ihres Verdienstes verzichten, um die Firma insgesamt zu retten. Sie sehen diesen Schritt als Signal für die Bundesregierung, mit 1,3 Milliarden Euro Kredite abzusichern.

Aber warum soll der Staat einspringen? Opel kann die Rettung auch ohne Unterstützung aus Berlin schaffen. Die Mutter General Motors in Detroit muss es nur wollen. Hier ist Opel-Chef Nick Reilly am Zug. Der als harter Sanierer bekannte Manager muss seinem Chef Ed Whitacre klarmachen, dass er jetzt gefordert ist. GM hat im ersten Quartal das Ruder herumgeworfen, der Konzern schreibt weltweit wieder schwarze Zahlen. Da ist es seine Pflicht, der kränkelnden Tochter, die über Jahre hinweg Millionen in die USA transferiert hat, unter die Arme zu greifen. Auch mit Blick auf die Konkurrenz kann das Motto nur sein: Keine Hilfe aus Berlin.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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