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Neue OZ: Endlich weg von der Kriechspur

Archivmeldung vom 10.05.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.05.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Schlagzeilen über stockende Großprojekte werden dem ansonsten erfolgsverwöhnten VW-Vorstand nicht gefallen haben. Daher lautet seine Botschaft: Unsere geplante Lkw-Allianz kommt endlich weg von der Kriechspur.

Ihre Anteilserhöhung beim Lkw- und Motorenbauer MAN auf knapp über 30 Prozent zwingt die Wolfsburger zu einem Angebot an die übrigen MAN-Aktionäre, auch deren Anteile aufzukaufen. Doch der Preis ist nach bisherigen Plänen so niedrig, dass die meisten anderen MAN-Eigner nicht auf die VW-Offerte eingehen werden. Das Übernahmeangebot von VW hat also eher symbolischen Wert.

Den darf man jedoch nicht unterschätzen. Europas größter Autohersteller ist bereit, sich stärker den Risiken zu stellen, die Korruption und Missmanagement bei MAN erzeugt haben. Dabei geht es etwa um U-Boot-Geschäfte der früheren MAN-Tochter Ferrostaal, bei denen Schmiergeld geflossen sein soll und derentwegen der 2009 erfolgte Verkauf an einen arabischen Staatsfonds womöglich ungültig ist.

Je stärker sich die Konzernmutter solchen Risiken stellt, desto eher dürfte Scania bereit sein, die unternehmerische Führung aller Lkw-Aktivitäten unter dem VW-Dach zu übernehmen. Sorgen in deutschen MAN-Werken, dass es dann zum Kahlschlag kommen könnte, scheinen übertrieben angesichts des starken Staatseinflusses bei VW und der Farbengleichheit der Landesregierungen in München und Hannover. 

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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