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WAZ: Ruhrgebiet vor neuem Streit - Kommentar zu Outlet-Plänen

Archivmeldung vom 26.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Handelsexperten sind sich einig, dass es bundesweit schon jetzt 20 Prozent zu viel Verkaufsfläche gibt. Zusätzliche Outlet-Center würden das Überangebot noch weiter verschärfen. Das Nachsehen könnten kleine Händler haben, die durch Online-Konkurrenz und große Ketten ohnehin schon erheblich unter Druck stehen.

Duisburg steht also vor einer schwierigen Entscheidung: Das geplante Dorf mit seinen Designermode-Läden würde sicherlich einige Millionen Kunden jährlich anlocken und ein zusätzlicher Magnet für die Stadt am Rhein sein. Die Jagd nach Schnäppchen von Herstellern mit klangvollen Namen ist zu einer Art Volkssport geworden. Auch andere NRW-Städte sehen in Outlet-Centern einen Hebel, um zusätzliche Kaufkraft zu generieren.

Auf der anderen Seite steht zu befürchten, dass Duisburg seiner eigenen City, aber auch umliegenden Handelszentren in Mülheim, Oberhausen und Essen Schaden zufügt. Das Ruhrgebiet, das sich gerade auf den Weg zu mehr Gemeinsamkeit macht, steht durch die Outlet-Pläne vor neuen Auseinandersetzungen. Langjährige Gerichtsverfahren, die Investoren eher abschrecken, nicht ausgeschlossen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots) von Frank Meßing

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