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Weser-Kurier: Zur FDP-Klausurtagung

Archivmeldung vom 29.06.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.06.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der angekündigte Befreiungsschlag ist eine Farce. Nach dem Motto: Wer nichts falsch gemacht hat, muss auch nichts ändern, versteckt sich die FDP nach einer oberflächlichen Gruppentherapie wieder im politischen Alltag.

Das zeigt die Hilflosigkeit, in der die Partei steckt. Und auch der Hinweis, nicht sie, sondern die Union sei die Hauptschuldige an der schlechten Bilanz der schwarz-gelben Bundesregierung, macht deutlich, dass die FDP bei ihrer zweitägigen Aussprache nicht wirklich Ursachenforschung betrieben hat. Zufrieden über diesen "neuen Anlauf" mit alten Schuhen kann nur Parteichef Guido Westerwelle sei. Stand er vor der Klausurtagung massiv unter Druck, so ist es ihm nun gelungen, seine nervösen und nörgelnden Truppen vorerst wieder zu beruhigen.

Quelle: Weser-Kurier

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