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Neue Westfälische: Militärausgaben Geschäft mit dem Tod

Archivmeldung vom 09.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

34 Milliarden Euro - das ist ungefähr das Sechsfache des Haushalts im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Da wird schnell klar, wofür hierzulande wirklich Geld ausgegeben wird.

Kleiner Tipp: Der Kampf gegen den Hunger in der Welt ist es nicht. Es sind die Rüstungsausgaben. Wieder behauptet Deutschland nach den Berechnungen des Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstituts einen beachtlichen, aber nicht achtbaren sechsten Platz in den Top Ten der Militärausgaben und sogar den dritten Rang unter den Waffenexporteuren. Mit seinen 46,8 Milliarden US-Dollar nimmt sich Deutschland allerdings noch geradezu bescheiden aus verglichen mit dem Top-Waffenhändler USA, dessen Waffenverkäufe sich auf mehr als das Zwölffache summieren. Und wer im Fernsehen aufmerksam die Nachrichtensendungen verfolgt, der kann nur allzu oft das Handelsgut im Einsatz beobachten. Oder glaubt etwa tatsächlich irgendjemand, dass deutsche Waffen nicht in Gebiete gelangen, in die sie eigentlich nicht geliefert werden dürften? Dabei ist noch nicht mal das U-Boot das Problem, das einem befreundeten Staat geliefert wird. Viel schlimmere, weil verbreitetere Killer sind die Kleinwaffen. In der Summe sind sie die echten Massenvernichtungswaffen.

Quelle: Neue Westfälische

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