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WAZ: Man nennt es übrigens Sommer

Archivmeldung vom 18.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Oh, nein - jetzt geht das alles wieder los: Grillschwaden, bis die Augen tränen. Cabrio-Piloten hauen uns um die Ohren, welchen Rapper sie gerade gut finden. Der entfesselte Mode-Leichtsinn treibt Oberbekleidungsblüten, die dankbar machen für die Erfindung der Sonnenbrille. Und beim Eismann steht man wieder vor der quälenden Frage: Vanille, Kirsch oder Pistazie?

Ganz ehrlich: Wer so quengeln kann, hat's gut. Steht nicht mit den Füßen in den Resten der Fluten, trauert nicht um erschossene Brüder in Aleppo, gräbt nicht verzweifelt im dürren Boden nach Maniok-Wurzeln. Ja, es wird heiß bei uns, plötzlich, aber es ist kein Klimawandel, keine Katastrophe. Man nennt es - Sommer. Die Parks, die Flüsse, die Straßen, sie riechen anders als sonst. Kinder spekulieren auf Hitzefrei, und dass wir einen Gang zurückschalten müssen, weil es für Turbo-Tage zu heiß ist, wird uns guttun. Schade nur, dass es noch so lange hin ist bis zu den großen Ferien. Und: Keine Sorgen, liebe Quengler. Es könnte glatt sein, dass der ganze Spuk übermorgen schon wieder vorbei ist. Dann dürft Ihr Eure Demo-Plakate gegen Regen hochhalten.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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