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S&G Hand-Express: Kommentar zur 2.000 Jahrfeier Augsburgs und die Fugger

Archivmeldung vom 28.06.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.06.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

Die Fugger waren ein schwä- bisches Kaufmannsgeschlecht, das seit dem Jahr 1367 in der damaligen freien Reichsstadt Augsburg seinen Sitz hatte. Diese Augsburger Frühkapitalisten betrieben Bankgeschäfte, investierten in Bergbau, handelten mit Tüchern und Sklaven und betrieben sogar den Ablasshandel für die katholische Kirche. Anlässlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Augsburg ehrte man die Kaufmannsfamilie der Fugger für ihre ehemaligen sozialen Projekte.

Nach Untersuchungen der HansBöckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) machten sich die Fugger hingegen auch des schweren Vergehens gegen das damalige Monopolgesetz schuldig, manipulierten die Kaiserwahl und schreckten auch vor Bestechung und Auftragsmord nicht zurück. Um diese Machenschaften zu verschleiern, gründeten sie die Stiftung der Fuggerei. Für 25000 Gulden konnten nun 100 der 3000 verarmten Familien Augsburgs ein Heim finden.

Das war für die Fugger nur eine kleine Summe, denn allein für die Manipulation der Kaiserwahl von Karl V. gaben sie mehr als 500.000 Gulden aus. Damals wie heute werden im Interesse von Geld und Macht Kriege geführt, Morde begangen, Wahlen manipuliert und Untaten mit scheinbar humanitären Hilfen verschleiert. Der einzige Unterschied zu damals besteht darin, dass heute alternative Medien wie die S&G und Klagemauer.tv diese Dinge rechtzeitig und damit abänderbar ans Licht bringen.[1]

Datenbasis: [1] www.spiegel.de/spiegel/print/d-13515267.html

Quelle: S&G Hand-Express 29/2017

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