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WAZ: Keinen Schalk im Nacken

Archivmeldung vom 01.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Gerade noch mal gut gegangen. Da hätte der eine oder andere unter uns - angesichts des verdienten Last-Minute-Sieges über eine arrogante Mannschaft von Manchester United - über Nacht doch glatt zum Bayern-Fan werden können. Aber bevor unsere Gefühle verrückt spielen konnten, hat der Vorstandsvorsitzende des Rekordmeisters, Karl-Heinz Rummenigge, uns wieder wachgerüttelt und der Fußballwelt noch einmal deutlich gemacht, warum der Satiriker Wiglaf Droste einst lästerte: "Alles ist besser, als dass Bayern München Deutscher Meister wird ..."

Den zugegeben nicht in bester Verfassung befindlichen Rasen in der Schalker Arena ernsthaft zum Anlass zu nehmen, indirekt einen Punktabzug für den Meisterschafts-Rivalen zu fordern - dass er auf diesen "Schachzug" nicht selbst kam, dürfte Uli Hoeneß vor Neid erblassen lassen ... Einfach lachhaft? Mit der offiziellen Aufforderung an die Deutsche Fußball-Liga "zur Überprüfung und Einhaltung ihrer Lizenzierungsordnung" hätten die Münchener bloß einen Tag warten müssen - und die Zeitungsmeldungen wären als Aprilscherz belächelt worden. Aber wann hätten sie beim FC Bayern je Spaß verstanden, anders ausgedrückt: den Schalk im Nacken gehabt? Eher schon Schalke, und diesen Umstand scheinen sie in München ernster denn je zu nehmen.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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