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Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder): Allzu schnelle Rufe nach Einwanderung von Fachkräften

Archivmeldung vom 06.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Schon nach derzeitiger Rechtslage können inländische Firmen ausländische Arbeitnehmer hereinholen - sofern kein gleich qualifizierter Arbeitsloser zur Verfügung steht. Bei Jobs über 64 000 Euro entfällt sogar diese Vorrangprüfung.

Man sollte die Firmen auch in der Pflicht belassen, Arbeitnehmer weiterzubilden. Es gibt hierzulande viele Fachkräfte, die auf Job-Chancen warten - auch Ältere oder eingewanderte Hochschulabsolventen, die mangels Anerkennung der Abschlüsse Taxi fahren. Zudem sollten unsere Akademiker nicht länger mit Praktika und Zeitverträgen abgespeist werden. Wenn es hierzulande tatsächlich Fachkräftemangel in bestimmten Bereichen oder Regionen wie im Osten gibt, lässt sich dies pragmatisch regeln. Die Politik sollte aber nicht wieder zu leichtfertig den Wünschen der Wirtschaft nachgeben wie vor Jahrzehnten bei der Anwerbung billiger und ungelernter Arbeitskräfte aus der Türkei.

Quelle: Märkische Oderzeitung

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