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RNZ: Sarrazins Abstrafung lenkt vom Thema ab

Archivmeldung vom 14.10.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.10.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Oberflächlich betrachtet verhält es sich mit der causa Sarrazin wie folgt: Ein Vorstand der Bundesbank vergreift sich im Tonfall und wird abgestraft. Dass die Beweggründe von Bundesbank-Chef Axel Weber ganz anderer Natur sind, dass er einen unliebsamen Kollegen ausschaltet, um seine eigene Karriere nicht zu gefährden, das ist die zweite mögliche Sichtweise.

In Wirklichkeit wird hier aber per Maulkorberlass eine politische Debatte abgewürgt. Beschäftigt man sich nämlich mit dem Kern der Sarrazin-Botschaft, so muss Deutschland dringend etwas tun, um die nächsten Migranten-Generationen zu integrieren. Zwar versprechen Merkel, Schäuble und Co. genau das auf ihren "Integrationsgipfeln". Doch statt zum Beispiel eine flächendeckende, kostenlose - und vielleicht auch verpflichtende - Kinderbetreuung zu organisieren, schmeißen sie nun gemeinsam mit den Liberalen das Steuergeld in Form von Kindergelderhöhungen hinaus. Alles in allem will Schwarz-Gelb den direkten Staatstransfer hin zu den Familien auf über 50 Milliarden Euro steigern. Das ist mehr Geld als staatlicherseits für alle deutschen Schulen zur Verfügung steht. Ein Irrsinn. Politiker aller Parteien sollten sich lieber darüber aufregen statt über einen Sprücheklopfer, der ihnen, wenn auch provozierend, den Spiegel vors Gesicht hält.

Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung

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