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Südwest Presse: Kommentar zu Vodafone

Archivmeldung vom 24.08.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.08.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Wer sein Mobiltelefon ins Handschuhfach legt, um in der Not Hilfe zu holen, hatte bislang womöglich Pech: Das vorab bezahlte Guthaben war nach einer gewissen Zeit verfallen. Dies wird nun anders. Anbieter Vodafone darf Geräte nicht einfach sperren und muss Beträge nach dem Verfall künftig auszahlen.

Das ist nicht überraschend, denn zuvor hatte auch Konkurrent O2 dieser Richter-Spruch ereilt.
Dieses Verhalten wirft kein gutes Licht auf die Branche: Obwohl O2 zur Rückzahlung nicht genutzter Leistung gebracht wurde, wollte dies Vodafone auch noch von der Justiz bestätigt wissen. Muss T-Mobile jetzt auch noch vor Gericht gezerrt werden? Überhaupt, warum verfallen die Guthaben denn? Schließlich verdienen die Anbieter gut damit: Bis zum Abtelefonieren vergehen in der Regel Tage oder gar Wochen, in denen die Unternehmen keine Leistung für bereits kassiertes Geld erbringen müssen. Und die Tarife für das so genannte Prepaid liegen sowieso höher.
Hinter dem Gebahren steckt, dass die Mobilfunk-Anbieter mitnehmen wollen, was nur geht. Denn langsam gibt es einen Wettbewerb in der Branche. Die weltweit höchsten Tarife in Deutschland sinken. Und die EU will Telefonieren aus dem Ausland billiger machen. Jeder Tag, an dem noch kassiert werden kann, ist deshalb ein guter Tag für die Anbieter. Schön, dass diese Zeit nun zu Ende geht.

Quelle: Pressemitteilung Südwest Presse

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