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Frankfurter Rundschau: Trump, der Handlungsreisende

Archivmeldung vom 27.01.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott

US-Präsident Trump sandte beim Weltwirtschaftsforum zwei Botschaften. Als Erstes verteilte er jede Menge Selbstlob: Dank ihm wachse die US-Wirtschaft wieder - "nach Jahren der Stagnation" (die es nicht gab), seine Steuersenkung sei die größte seit den achtziger Jahren (was nicht stimmt). Die zweite Botschaft: Kommt nach Amerika! Bringt eure Jobs, es hat noch nie eine bessere Zeit gegeben, in den USA zu investieren.

Diese Aufforderung ist bemerkenswert. Nicht weil er ein Staatschef wäre, der nur auf den Mammon schielt, während andere für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit streiten. Bemerkenswert ist seine Haltung, weil sie den Abstieg der USA symbolisiert - den Abstieg von der unbestrittenen Weltmacht, die dem globalen Geschäftsverkehr Regeln setzt, die für alle gelten und von denen die US-Wirtschaft profitiert, hin zu einer bedrohten Ökonomie, die ihren Präsidenten als Handlungsreisenden ausschickt, der im Interesse der US-Firmen um die Welt reist und Milliarden einsammelt.

Quelle: Frankfurter Rundschau (ots)

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