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Rheinische Post: SPD geschlossen

Archivmeldung vom 07.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Für die nordrhein-westfälische SPD ist Geschlossenheit offenbar kein Problem: Mit fast 97 Prozent wurde Parteichefin Hannelore Kraft in ihrem Amt bestätigt. Ein eindrucksvolles Ergebnis, auch wenn es keine Gegenkandidatur gab. Erst im vergangenen Jahr war die Mülheimerin an die Spitze der Landespartei gerückt.

Sie hat es seither geschickt verstanden, Parteiflügel und Regionen einzubinden. Das zahlt sich aus. Konkurrenz ist nicht in Sicht. Natürlich will die Genossin 2010 als Herausforderin von Jürgen Rüttgers die erste Regierungschefin von NRW werden. Dazu würde sie gewiss die Unterstützung der Linken nicht verschmähen, so sie denn nötig wäre. Käme ein solches Bündnis für sie prinzipiell nicht in Frage, könnte sie es ja sagen. Doch seit der Hessen-Wahl sind Festlegungen dieser Art nicht mehr gefragt - der Bürger würde ihnen vermutlich ohnehin keinen Glauben mehr schenken. Enttäuscht hat Parteichef Kurt Beck. Darüber kann auch der demonstrativ lange Schlussapplaus nicht hinwegtäuschen. Ihm ist es nicht gelungen, den Delegierten ein Gefühl des Aufbruchs zu vermitteln. Der Parteitag des bundesweit größten Landesverbandes hätte dazu eine einmalige Chance geboten. Beck hat sie nicht genutzt.

Quelle: Rheinische Post (von Detlev Hüwel)

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