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Neue Westfälische (Bielefeld): Ärztetag in Dresden

Archivmeldung vom 12.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Angesichts der Sorgen, die sich viele Menschen derzeit um ihr Erspartes und ihre Altersversorgung machen, sind die Signale, die vom Auftakt des Ärztetages in Dresden ausgehen, nicht sehr ermutigend.

Einmal mehr wird die ewig gleiche, geradezu ritualisierte Selbstversicherung und Positionierung eines Berufsstandes in der Verhandlungsdemokratie abgespult: Der Marburger Bund verkündet anlässlich seiner Hauptversammlung unverdrossen, es sei genug Geld im System und deshalb werde man für fünf Prozent mehr Gehalt für die Krankenhausärzte streiken. Die Kassenärzte nehmen die drohende Inflation vorweg und fordern gleich neun Prozent mehr Honorar. Der Hartmannbund legt sein Konzept für die Abkehr vom Sachleistungsprinzip vor. Vor diesem Hintergrund hat es einen Anflug von Hohn, wenn Ärztechef Hoppe fordert, es müsse im Rahmen eines neuen Sozialpakts wieder mehr um den Menschen gehen und mehr Solidarität reklamiert. In Wahrheit geht es vor allem darum, dem Berufsstand im Wettbewerb der Leistungserbringer ein großes Stück vom Kuchen der Gesundheitsausgaben zu sichern.

Quelle: Neue Westfälische

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