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Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Rafsandschani

Archivmeldung vom 18.07.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.07.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der taktisch ausgebuffte Ex-Präsident des Iran, Akbar Hashemi Rafsandschani, hat mit seiner Rede beim Freitagsgebet in Teheran offenbar eine neue Runde der Proteste gegen Präsident Mahmud Ahmadinedschad eingeläutet.

Rafsandschani, Unterstützer des bei der umstrittenen Präsidentenwahl unterlegenen Mir Hussein Mussawi, begann seine Rede zwar mit dem Aufruf an die Anhänger Mussawis, die friedliche Atmosphäre des Freitagsgebets zu achten. Was dann folgte, war jedoch die unverhohlene Aufforderung an die Hunderttausende Menschen auf den Straßen, ihre Proteste gegen das Regime fortzusetzen. »Demonstranten freilassen«, »Berichterstattung im Rahmen der Gesetze ermöglichen«, »mehr Toleranz gegenüber dem eigenen Volk«: Mit dieser Breitseite an Forderungen an das Regime in Teheran ermutigte er die Demonstranten, ihre Aktionen fortzusetzen. Seine Rede klang wie eine lange vorbereitete Rache an Ahmadinedschad. Rafsandschani war ein Vorreiter der islamischen Revolution, als Parlaments- und Staatspräsident, bis Ahmadinedschad ihn mit Korruptionsvorwürfen aus dem Amt drängte.

Quelle: Westfalen-Blatt

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