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WAZ: Mortier fliegt mit Niveau

Archivmeldung vom 27.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Zeiten der allgemeinen Aufregung über Abfindungen sind eigentlich vorbei. Hörte man nicht neuerdings, dass Boni-Arien oder der finanzielle Dank dafür, dass jemand gar nicht erst antritt, auch in Musentempeln ansässig werden. Gérard Mortier zum Beispiel sollte 2009 eigentlich Chef der New York City Opera werden. Er hatte, wie man es von ihm kennt, die tollsten Ideen. Die meisten waren teuer. Kenner sahen das früh, die anderen waren einfach nur begeistert.

Die Kulturszene hat es dann gar nicht gewundert, als plötzlich die Nachricht durchsickerte, die böse böse Finanzkrise (eines Tages - das prophezeien wir hiermit! - wird Bischof Mixa sie auch noch für seinen Rücktritt verantwortlich machen) verhindere, dass Mortier seine amerikanischen Großtaten durchführen könne.

Nun ist zu hören, dass Mortiers nie zu Bühnenreife gelangte Ideen-Schmiede das New Yorker Haus 400 000 Dollar Abfindung kostet. Da sind Business-Class-Flüge, die man dem Impresario öfters in die alte Heimat finanziert habe, noch nicht eingerechnet. Was einen US-Kommentator dazu bewegt, dem längst in Madrid unter Vertrag stehenden Mortier nachzurufen, er fliege zwar raus, aber erster Klasse. 

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitu

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