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Neue OZ: Kommentar zum amerikanisch-chinesischen Verhältnis

Archivmeldung vom 29.07.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.07.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Geht es nach Präsident Obama, wird das Verhältnis zwischen den USA und China das 21. Jahrhundert prägen. Große Worte, die der Wirklichkeit vorauseilen. Kurzfristig will Obama das bevölkerungsreichste Land der Welt als Konjunkturlok in die Pflicht nehmen, die lahmende US-Wirtschaft aus der Krise zu ziehen.

Die Voraussetzungen sind gut. Schließlich sitzt Peking auf einem gewaltigen Dollar-Finanzpolster, dessen Wert wesentlich vom Wohlergehen der USA abhängt.

Auf längere Sicht geht es dem Präsidenten darum, China an seine Verantwortung in der Weltpolitik zu erinnern. Da hapert es deutlich. Ob gegenüber den Atom-Ambitionen Irans und Nordkoreas, ob in Afghanistan oder Birma - Peking spielt eine zwielichtige Rolle. Von der Missachtung der Menschenrechte daheim ganz zu schweigen. Da alle Mahnungen von außen bisher an der chinesischen Mauer abgeprallt sind, versucht Obama es mit Streicheleinheiten. Noch stellt er das Verhältnis zu China nicht über die Beziehungen zu anderen Staaten. Das kann sich ändern - und die EU zur Randfigur im politischen Spiel werden, wenn sie nicht stark und geschlossen auftritt.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

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